Datenschutz bei KI-Tools: Was Schweizer Unternehmen wirklich wissen müssen
ChatGPT, Claude, Copilot – viele KI-Tools stammen aus den USA. Was gilt in der Schweiz? Welche Daten darfst du eingeben? Und wie schützt du dich?
Dieses Thema behandeln wir ausführlicher in einem neueren Beitrag: zum ausführlichen Artikel →
Das Datenschutzproblem mit US-KI-Diensten
Seit September 2023 gilt das revidierte Datenschutzgesetz (revDSG). Es hat klare Anforderungen für die Bearbeitung von Personendaten – auch durch KI-Systeme.
Was sind Personendaten im KI-Kontext?
- Kritisch: Kundendaten, Mitarbeiterdaten, Gesundheitsdaten, Finanzdaten
- Weniger kritisch: Allgemeine Texte, anonymisierte Daten
- Unproblematisch: Fragen ohne Personenbezug, kreative Aufgaben
Was du konkret tun kannst
1. Daten anonymisieren: Ersetze echte Namen durch Platzhalter, bevor du etwas in die KI eingibst.
2. Enterprise-Pläne nutzen: ChatGPT Enterprise und Claude for Business bieten Datenschutzgarantien – deine Daten werden nicht für Training genutzt.
3. Lokale Modelle einsetzen: Für hochsensible Daten empfiehlt sich ein lokal betriebenes KI-Modell, das auf eigenen Servern läuft.
Mitarbeitende schulen
Die grösste Datenschutzlücke sind Mitarbeitende, die aus Bequemlichkeit Kundendaten in ChatGPT kopieren. Klare Richtlinien und eine kurze Schulung schaffen Bewusstsein.
Fazit
Datenschutzkonform KI zu nutzen ist möglich – es braucht nur ein paar Leitplanken. KI-Schmied begleitet dich bei der Einführung datenschutzkonformer KI-Prozesse.
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